Wann nachbestellen? Meldebestand berechnen
Geben Sie ein, wie viele Stück Sie an einem durchschnittlichen Tag verkaufen und wie lange Ihr Lieferant braucht. Der Rechner ermittelt den Bestand, bei dem Sie nachbestellen sollten, ergänzt einen Sicherheitsbestand für schwache Wochen und zeigt, ob der heutige Bestand schon darunter liegt.
Rechner
Von der Bestellung bis die Ware verkaufsbereit ist.
Leer lassen, wenn kein Puffer gewünscht ist.
Zeigt, wie viele Tage er reicht.
Ergebnis
- Meldebestand
- Sicherheitsbestand
- Reichweite in Tagen
- Empfehlung
Die Berechnung läuft in Ihrem Browser; eingegebene Zahlen werden nirgendwohin gesendet.
Meldebestand = durchschnittlicher Tagesverbrauch × Wiederbeschaffungszeit in Tagen + Sicherheitsbestand. Bei 12 Stück pro Tag, 5 Tagen Lieferzeit und 20 Stück Puffer bestellen Sie, sobald der Bestand auf 12 × 5 + 20 = 80 Stück fällt.
So wird der Meldebestand berechnet
Während Sie auf die Lieferung warten, verkaufen Sie weiter. Der Meldebestand deckt genau diesen Absatz ab, dazu einen Puffer, falls die Nachfrage steigt oder der Lieferant sich verspätet. Bestellen Sie, wenn der Bestand ihn erreicht, trifft die neue Ware ein, bevor das Regal leer ist.
Der Rechner verwendet diese Formeln und rundet Stückzahlen auf:
- Bedarf während der Lieferzeit = Tagesabsatz × Wiederbeschaffungszeit
- Meldebestand = Bedarf während der Lieferzeit + Sicherheitsbestand
- Einfacher Sicherheitsbestand = höchster Tagesabsatz × längste Lieferzeit − Tagesabsatz × übliche Lieferzeit
Den Sicherheitsbestand wählen
Wenn Sie wissen, wie viele Reservestücke im Regal liegen sollen, tragen Sie sie direkt ein. Sonst betrachtet die einfache Methode den realistisch schlechtesten Fall: ein starker Verkaufstag und eine verspätete Lieferung zugleich. Das ist leicht nachvollziehbar und passt gut für kleine Betriebe, kann bei sehr gleichmäßigen Artikeln aber großzügig ausfallen.
Drei Artikel, drei sehr unterschiedliche Ergebnisse:
| Artikel | Bedarf in der Lieferzeit | Sicherheitsbestand | Meldebestand |
|---|---|---|---|
| Gleichmäßig: 10 pro Tag, 4 Tage | 40 | 10 | 50 |
| Saison: 12 pro Tag, 5 Tage (schlimmstenfalls 18 pro Tag, 7 Tage) | 60 | 66 | 126 |
| Langsamdreher: 0,5 pro Tag, 10 Tage | 5 | 3 | 8 |
Wann bestellen – und wie viel
Der Meldebestand sagt, wann Sie bestellen, nicht wie viel. Die Bestellmenge hängt von Mindestmengen des Lieferanten, Regalfläche, Liquidität und dem gewünschten Bestellrhythmus ab. Eine gängige Regel: so viel bestellen, dass es bis zur nächsten regulären Bestellung plus Lieferzeit reicht.
Prüfen Sie die Werte alle paar Monate und vor jeder Saison. Absatz und Lieferzeiten ändern sich, und ein vor einem Jahr festgelegter Meldebestand führt entweder zu Fehlmengen oder bindet Geld, das Sie anderswo brauchen.
Praxisbeispiel
Beispiel: ein Reinigungsmittel im Lebensmittelladen
Ein Laden verkauft täglich 12 Flaschen eines Reinigers, der Großhändler liefert in 5 Tagen und die Inhaberin möchte 20 Flaschen Puffer. Der Meldebestand liegt bei 12 × 5 + 20 = 80 Flaschen. Mit 100 Flaschen im Regal reicht der Bestand etwa 8,3 Tage; bestellt werden sollte in zwei Tagen, wenn 80 erreicht sind.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Durchschnittlichen Tagesabsatz ermitteln
Verkaufte Stück der letzten 30 bis 90 Tage durch die Öffnungstage teilen. Vor einer Saison einen starken Zeitraum zugrunde legen.
2. Echte Lieferzeit messen
Vom Bestelltag bis die Ware im Regal liegt zählen – nicht den zugesagten Liefertermin.
3. In GiroPS als Mindestbestand hinterlegen
Tragen Sie den Meldebestand beim Artikel in GiroPS als Mindestbestand (kritische Menge) ein. Artikel auf oder unter dieser Grenze werden markiert und lassen sich filtern, sodass Sie auf einen Blick sehen, was nachzubestellen ist; Inventuren halten die Mengen verlässlich.
Häufige Fehler & Lösungen
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Meldebestand?
Der Bestand, bei dem Sie nachbestellen, damit die Ware eintrifft, bevor sie ausgeht. Er entspricht dem Bedarf während der Lieferzeit plus Sicherheitsbestand.
Wie berechne ich den Sicherheitsbestand ohne Statistik?
Mit der einfachen Methode: höchster Tagesabsatz × längste Lieferzeit minus Tagesabsatz × übliche Lieferzeit. Mit 18 × 7 − 12 × 5 halten Sie 66 Stück Reserve.
Zählen Wochenenden zur Lieferzeit?
Zählen Sie die Verkaufstage. Ist der Laden täglich geöffnet, gelten Kalendertage; ist er sonntags zu, lassen Sie diese Tage bei Absatz und Lieferzeit weg.
Ist der Meldebestand dasselbe wie der Mindestbestand?
Im Alltag wird beides oft gleich verwendet. In GiroPS tragen Sie die Zahl als Mindestbestand des Artikels ein; erreicht der Bestand sie, wird der Artikel markiert.