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GiroPS
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Lagerverwaltung, Barcode-Verkauf und Kasse für Kosmetikgeschäfte und Parfümerien

Lippenstift-Nuancen, Gesichtspflege-Seren, verschiedene Flakon-Größen und Geschenksets: In einem Kosmetikgeschäft oder einer Parfümerie teilen sich hunderte kleinteilige Artikel wenig Regalfläche. Während der beliebteste Farbton unbemerkt ausverkauft ist, binden langsame Serien Kapital in den Schubladen. Diese Seite zeigt, wie Sie in GiroPS Bestand, Aktionspreise, Online-Katalog und Kasse übersichtlich steuern.

Kernaussage

Legen Sie jede Farbnuance und Packungsgröße einmalig mit Barcode und Artikelnummer an, erfassen Sie Lieferungen als Einkaufsrechnung und verkaufen Sie per Barcode-Scan. Nutzen Sie Warnungen für kritischen Bestand bei Bestsellern, passen Sie Preise für Aktionen gesammelt an und teilen Sie Ihren Online-Katalog per Link mit Stammkunden und Kosmetikstudios.

Warum der Überblick im Kosmetik- und Beauty-Handel schnell verloren geht

Verpackungen im Kosmetikregal sehen fast gleich aus, doch Kundinnen und Kunden suchen exakt eine bestimmte Farbnummer, einen Unterton oder eine Milliliter-Größe. Wer Bestände nur grob im Kopf oder in einer einfachen Excel-Liste ohne Nuancen-Trennung führt, merkt erst beim Kundengespräch an der Theke, dass Concealer Nummer 02 fehlt – obwohl von Nummer 06 noch zwölf Stück im Schubfach liegen.

Hinzu kommen schwankende Einkaufspreise durch Lieferantenaktionen oder Währungskurse. Wer Rabattwochen startet, ohne den aktuellen gleitenden Durchschnittspreis im Blick zu haben, steigert zwar den Umsatz, schmälert aber unbemerkt die Handelsspanne. GiroPS verbindet Lagerbewegungen, Einkaufskosten, Kontakte und Kassen-/Bankkonten in einem durchgängigen System.

Schneller Barcode-Scan, Nuancen-Erfassung und kritischer Bestand

Jeder Farbton, jede Duftvariante und jede Flaschengröße wird als eigenes Produkt mit Hersteller-Barcode, interner Artikelnummer (Stok Kodu), Einkaufspreis und Verkaufspreis angelegt. Vorhandene Artikellisten importieren Sie in wenigen Minuten per Excel. Im schnellen Barcode-Modus der Verkaufsmaske scannen Sie Produkte nacheinander mit der Smartphone-Kamera oder am PC mit einem USB- bzw. Bluetooth-Handscanner.

Für Schnelldreher wie Wimperntusche, Sonnenschutz oder beliebte Düfte hinterlegen Sie einen kritischen Mindestbestand. Fällt die Menge darunter, zeigt GiroPS sofort einen Warnhinweis auf dem Startbildschirm, sodass Sie nachbestellen können, bevor nur noch der Tester im leeren Regal steht. Verkaufsraum und Hinterlager lassen sich zudem als getrennte Lagerorte führen.

  • Eigene Barcodes und Artikelnummern verhindern Verwechslungen ähnlicher Farbtöne an der Kasse
  • Kamera-Scan am Smartphone oder USB-/Bluetooth-Scanner sorgen für schnelle Verkaufsvorgänge
  • Warnungen bei kritischem Bestand sichern die rechtzeitige Nachbestellung Ihrer Bestseller
  • Tags strukturieren das Sortiment nach Marke, Hautpflege, Make-up oder Aktionsset

Aktionsrabatte, Massenpreisänderung und Online-Produktkatalog

Bei Saisonwechseln oder Preisänderungen Ihrer Lieferanten aktualisieren Sie Verkaufspreise gesammelt nach Tag oder Kategorie, statt jeden Artikel einzeln zu öffnen. In Angeboten und Rechnungen vergeben Sie Positionsrabatte in Prozent oder als Betrag sowie Gesamtrabatte auf den Beleg; durch den automatisch berechneten Durchschnittspreis behalten Sie Ihre Marge jederzeit im Auge.

Über den integrierten Online-Katalog präsentieren Sie ausgewählte Produkte mit Foto und aktuellem Preis per Weblink. Teilen Sie den Link auf Instagram oder per WhatsApp, damit Stammkunden, Visagisten oder benachbarte Kosmetikstudios das Sortiment durchsehen und Bestellungen direkt in Ihre GiroPS-Bestellliste senden können.

Ehrliche Grenzen: Chargen-Notizen, Ladenhüter und Tageskasse

GiroPS enthält keine spezielle Chargen-/Lot-Verwaltung, keine Mindesthaltbarkeitsdatum-Überwachung (MHD) und keine zertifizierte TSE-Registrierkassen-Hardware. Wenn Sie bestimmte Lieferchargen oder Saisonserien kennzeichnen möchten, vermerken Sie dies einfach im Produktnamen oder über ein Tag. Über den Bericht für Artikel ohne Lagerbewegung seit 30, 60 oder 90 Tagen erkennen Sie Ladenhüter frühzeitig und verkaufen sie gezielt als Pflegeset oder Aktionsangebot ab.

Barverkäufe, Kartenzahlungen und Überweisungen fließen in getrennte Kassen- und Bankkonten. Mitarbeiterinnen im Verkauf weisen Sie eine Rolle mit ausgeblendeten Einkaufspreisen zu: So kann das Team kassieren und Bestandszählungen durchführen, ohne Ihre Einkaufskonditionen oder den Gesamtgewinn einzusehen.

  • Bericht über 30/60/90 Tage ohne Bewegung deckt langsame Artikel rechtzeitig auf
  • Chargen- oder Saisonhinweise lassen sich flexibel im Produktnamen oder als Tag hinterlegen
  • Rollenrechte blenden Einkaufspreise und Lieferantenrechnungen für das Verkaufspersonal aus
  • Täglicher Kassensturz gleicht Bargeld und Bankkonto in wenigen Minuten sauber ab

Praxisbeispiel

Beispiel: Inhabergeführte Parfümerie und Kosmetikboutique mit 950 Artikeln

Laura führt ein Fachgeschäft für Naturkosmetik, Make-up und Düfte mit rund 950 Artikeln. Nach dem Excel-Import ihrer Produkte samt Barcodes in GiroPS richtete sie für die 80 wichtigsten Schnelldreher einen kritischen Bestand von 5 Stück ein und trennte Verkaufsregal und Lagerraum als zwei Lagerorte. Nach einem Monat zeigte der 60-Tage-Inaktivitätsbericht 28 kaum verkaufte Lippenkonturenstifte und Lidschatten im Wert von 1.350 €; Laura schnürte daraus Wochenend-Sets mit einem beliebten Reinigungsschaum und wandelte den ruhenden Bestand in Liquidität um. Über ihren per WhatsApp geteilten Online-Katalog bestellen umliegende Kosmetikstudios inzwischen rund 15 vorab gepackte Lieferungen pro Woche.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Artikel mit Barcode, Nuance und Tags importieren

Laden Sie Ihre Artikelliste per Excel hoch oder scannen Sie Barcodes ein. Nennen Sie Farbnummer und Milliliter im Namen und vergeben Sie Tags für Marken.

2. Kritischen Bestand und Lagerorte festlegen

Hinterlegen Sie Mindestmengen für Ihre wichtigsten Pflege- und Make-up-Artikel und legen Sie bei Bedarf getrennte Lager für Laden und Vorratsraum an.

3. Online-Katalog aktivieren und Teamrollen vergeben

Veröffentlichen Sie Ihren Online-Katalog-Link für Vorbestellungen per WhatsApp und laden Sie Mitarbeiter mit ausgeblendeten Einkaufspreisen ein.

4. Langsame Dreher und Tageskasse regelmäßig prüfen

Gleichen Sie abends den Kassenbestand ab und prüfen Sie monatlich die 30/60/90-Tage-Inaktivitätsliste, um rechtzeitig Abverkaufsaktionen zu planen.

Häufige Fehler & Lösungen

Alle Farbnuancen einer Serie in einem einzigen Artikel zusammenfassen
Die Gesamtzahl aller Lippenstifte zeigt nicht, welche Farbe fehlt. Legen Sie jede Nuance und Packungsgröße mit eigenem Barcode separat an.
Rabattaktionen starten, ohne neue Einkaufsrechnungen vorher zu buchen
Erfassen Sie Wareneingänge zuerst als Einkaufsrechnung, damit der Durchschnittspreis stimmt und Ihr Aktionspreis die gewünschte Marge behält.
Geöffnete Tester für das Regal nicht vom Verkaufsbestand abziehen
Buchen Sie jeden entnommenen Tester sofort als Bestandsanpassung aus, damit der Systembestand exakt mit der verkäuflichen Ware übereinstimmt.

Häufig gestellte Fragen

Verwaltet GiroPS Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) oder Chargennummern?

Nein. GiroPS besitzt kein eigenes Modul für MHD-Alarme oder Chargen-/Lot-Verfolgung. Bei Bedarf notieren Sie Chargenhinweise im Produktnamen oder als Tag und nutzen den 30/60/90-Tage-Inaktivitätsbericht, um langsam drehende Kosmetikartikel frühzeitig zu erkennen und über Aktionen abzuverkaufen.

Kann ich kleine Kosmetik-Barcodes mit der Handykamera scannen?

Ja. In der Android- und iOS-App scannen Sie Barcodes direkt mit der Smartphone-Kamera beim Verkauf, bei der Artikelsuche und bei der Bestandszählung. In der Web-App funktioniert der schnelle Barcode-Modus zudem mit USB- und Bluetooth-Scannern.

Ersetzt GiroPS eine TSE-Registrierkasse oder offizielle E-Rechnungen?

Nein. GiroPS erstellt Angebote, Bestellungen und Rechnungen als PDF-Belege. Es ist kein elektronisches Kassensystem mit TSE und versendet keine amtlichen E-Rechnungen; nutzen Sie für steuerliche Kassenbelege weiterhin Ihr bestehendes System.

Kann ich Einkaufspreise vor meinen Mitarbeitern an der Theke verbergen?

Ja. Wenn Sie einem Teammitglied eine Rolle mit ausgeblendeten Einkaufspreisen zuweisen, kann es Artikel scannen, verkaufen und Mengen prüfen, sieht aber weder Ihre Einkaufskosten noch Lieferantenrechnungen oder Gewinnspannen.

Wie bestellen Stammkunden oder Studios über den Online-Katalog?

Sie geben gewünschte Produkte im Online-Katalog frei und teilen den Link per WhatsApp oder Social Media. Kunden wählen Artikel zum aktuellen Preis aus und senden die Bestellung direkt an GiroPS, wo Sie diese mit einem Klick in eine Rechnung umwandeln.

Lager, Kundensalden und Kasse an einem Ort

GiroPS läuft auf Android, iOS und im Web. Kostenlos starten und bei Wachstum einen Tarif wählen.